Bodenbeläge

Bodenbeläge

Vorbeugende Maßnahmen:

Der Bodenbelag ist vor Schmutzeintrag zu schützen, indem vor Eingangsbereichen und Problemzonen ausreichende Sauberlaufzonen eingerichtet werden (z.B. Grob- und Feinschmutzfangmatten). Die Sauberlaufzonen sind regelmäßig zu reinigen, damit diese nicht selbst zu einer Schmutzquelle werden können. Zudem ist auf vorhandene, funktionierende Stuhlgleiter und geeignete Stuhlrollen zu achten, um den Fußbodenbelag zu schonen.

 

Flecken möglichst umgehend entfernen, da sich bestimmte Fleckenarten bei der Alterung im Belag festsetzen und dann nur schwierig oder unvollständig beseitigt werden können. Bei der Behandlung von Flecken mit Reinigungsmitteln oder Fleckenentfernern ist zuvor eine Materialverträglichkeits-prüfung an unauffälliger Stelle oder an einem Belagsmuster durchzuführen.

Während der Einbauphase und bei weiteren Innen-ausbauten sind Verschmutzungen zu entfernen oder der Belag abzudecken.

Teppichboden

 

Ein Teppichboden ist zwingend von Anfang an vor Schmutzeintrag zu schützen, indem Sie in Eingangsbereichen und Problemzonen (z. B. von Hartboden auf Textilbelag) ausreichend große Sauberlaufzonen einrichten. Den besten Erfolg haben Sie mit dem Installieren von Grob- und Feinschmutzfangmatten.

Ein tägliches Reinigungsintervall ist dringend notwendig, damit diese Sauberlaufzonen nicht selbst zu einer Schmutzquelle werden. Dieser Stempelkisseneffekt kann ebenfalls entstehen, wenn bei der täglichen Pflege von Hartbelägen wachshaltige Produkte nicht fachgerecht zum Einsatz kommen.

 

Tägliche Unterhaltsreinigung

Entstauben von textilen Belägen

Regelmäßiges Staubsaugen ist ohne Zweifel die wichtigste Komponente eines optimalen Teppichbodenpflege-programms. Die Entstaubung dient dem Lösen des Pigmentschmutzes von der Oberfläche und den Gewebezwischenräumen mittels mechanischer Einwirkung (Klopfen, Bürsten und Saugbürsten) und Absaugung der gelösten Pigmente. Beste Ergebnisse lassen sich durch Bürstenstaubsauger mit leistungsstarker Bürst- und Saugwirkung (mit weicher Bürste) erzielen, wobei hier auf die richtige Einstellung der Bürstenhöhe und eine systematische und gründliche Arbeitsweise zu achten ist. Grundvoraussetzung für die Funktionalität der Bürstenstaubsaugmaschinen ist die regelmäßige Wartung, insbesondere der Bürsten, Filter und Beutel.

Unabdingbar ist das Einhalten eines konsequenten Intervalls:

Bereiche mit hoher Beanspruchung, wie Eingangshallen, Empfangsbereiche, Restaurants, Aufzüge, Korridore und Sauberlaufzonen sollen täglich mit einem Bürsten-staubsauger gepflegt werden. Bereiche mit mittlerer Beanspruchung, wie Konferenzzimmer, Büros und Nebenräume sollen bedarfsorientiert, jedoch mindestens jeden zweiten Tag abgesaugt werden. Nur so kann einer vorzeitigen Verformung des Flors im Laufstraßen- und Rollstuhlbereich vorgebeugt werden.

 

Fleckenbehandlung (Detachur)

Je früher ein Fleck behandelt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, ihn zu entfernen!

Die Detachur umfasst die örtlich begrenzte Bearbeitung von Flecken und Verunreinigungen. Dieser Arbeitsschritt gehört unbedingt in die tägliche Unterhaltsreinigung.

Werden Flecken sofort mit den geeigneten Mitteln behandelt, ist die vollständige Entfernung meistens problemlos. Eine Ausnahme hierbei bilden Flecksubstanzen mit bleichender oder färbender Wirkung, welche ohne Angreifen der Oberfläche nicht restlos zu entfernen sind.

Leichte Schmutzstellen und Flecken lassen sich in den meisten Fällen mit handwarmem Wasser und einem saugfähigen Tuch (weiße Baumwolle) entfernen. Noch besser zur Schmutzaufnahme sind Reststücke des verlegten Teppichbodens. Dabei sollten Sie nicht reiben, sondern mit Druck den Fleck von außen nach innen heraus drehen. Hier kann auch als mechanische Unterstützung ein Microfaser-handschuh hilfreich sein.

Lösemittelhaltige Flecksubstanzen (Kaugummi, Paraffine etc.) entfernen Sie trocken ohne Beschädigung der Polfläche mit einem nicht scharfkantigen Gegenstand (Löffel etc.). Die Restsubstanz lösen Sie mit einem Fleckwasser.

Bitte stellen Sie in jedem Falle sicher, das jeweils eingesetzte Fleckenmittel vor dem Einsatz an einer nicht sichtbaren, bzw. verdeckten Stelle zu testen. Für unsachgemäße Handhabung gewähren die Hersteller keinerlei Haftung.

Sämtliche in den Teppichboden eingebrachte Chemie muss wieder rückstandsfrei entfernt werden, um eine schnelle Wiederanschmutzung zu vermeiden.

Verwenden Sie keine Bleichmittel, oder bleichmittelhaltige Produkte, da diese eine Ver- oder Entfärbung der Textilfaser nach sich ziehen.

 

Die Zwischen- und Oberflächenreinigung

Die Oberflächenreinigung umfasst die vollflächige Reinigung im oberen Polbereich. Sie ist kein Ersatz für die Intensivreinigung und kann diese nur zeitlich nach hinten verschieben. Unabhängig vom Reinigungsverfahren ist generell eine Probereinigung durchzuführen. Es bieten sich folgende Verfahren an:

Reinigung mit vorgefertigtem Schaum

Bei diesem Reinigungsverfahren wird ein stehender Schaum durch Walzen- oder Einscheibenmaschinen in den Teppichboden einmassiert. Nach einer Trockenzeit (laut Herstellerangaben) muss der Teppichboden nochmals gründlich abgesaugt werden.

 

Pulverreinigung

Der Vorteil dieses Reinigungsverfahrens liegt darin, dass die Teppichbodenflächen kaum Trockenzeiten benötigen und zeitnah begangen werden können.

Das feuchte Reinigungspulver wird mittels Roller oder per Hand gleichmäßig auf den Teppichboden aufgestreut und mit speziellen Bürstenwalzmaschinen einmassiert. Der gelöste Schmutz wird vom Reinigungspulver aufgenommen und gebunden. Nach dem Abtrocknen des Pulvers muss der Teppichboden mit einem Bürstenstaubsauger abgesaugt werden. Somit werden weitgehend die Anschmutzungen und die Pulverrückstände entfernt.

 

Pad-Reinigung

Zunächst wird mit einer Druckspritze ein Reinigungsmittel aufgebracht. Durch eine rotierende Einscheibenmaschine und einem darunter liegenden Garn- oder Microfaserpad wird der gebundene Schmutz von der Oberfläche entfernt und im Pad gehalten. Anschließend wird der Teppichboden mit einem Bürstenstaubsauger abgesaugt.

 

Die Grund- und Intensivreinigung

Die Intensivreinigung umfasst die vollflächige Reinigung des Textilbelags im gesamten Polbereich nach RAL 991/A2. Sie sollte objektbezogen, jedoch mindestens einmal jährlich und ausschließlich durch ein Fachunternehmen durchgeführt werden. Unabhängig vom Reinigungsverfahren sollte auch hier generell eine Probereinigung erfolgen.

Je nach Verschmutzungsgrad des Teppichbodens müssen die Systeme untereinander kombiniert werden. Wichtig für die Auswahl des Reinigungsverfahrens sind die Boden-beschaffenheit, die Unterbodenkonstruktion, die Verlegeart und die zur Verfügung stehende Trockenzeit.

 

Sprühextraktion

Der lose Schmutz wird mit einer kontrarotierenden Bürstenwalzmaschine abgesaugt. Nach erfolgter Vor-detachur sprüht man ein tensidarmes Reinigungsprodukt auf den Teppichboden.

Mit Hilfe der Sprühextraktionsmaschine wird der gelöste Schmutz durch Druck und ausreichende Wasserförder-menge aus dem Textilbelag gespült. Wichtig!

  • Kein Reinigungsprodukt in die Sprühextraktionsmaschine

 Mehrmaliges Ausspülen mit klarem Wasser

 Trockenzeit mindestens 12 Stunden

 Ungeeignet für wasserempfindliche Dekonstruktionen

 

Kombinationsverfahren

Der lose Schmutz wird mit einer kontrarotierenden Bürstenwalzmaschine abgesaugt. Im Anschluss an die Vordetachur wird mit einer Einscheiben- oder Walzenmaschine eine Reinigungsflüssigkeit in den Teppich-boden einmassiert (tensidarmes Reinigungsprodukt). Nach kurzer Einwirkzeit wird mittels einer Sprühextraktions-maschine mit ausreichender Wasserfördermenge der gebundene Schmutz nach oben gespült und im gleichen Arbeitsgang abgesaugt.

Wichtig!

  • Verwendung von kristallin austrocknenden Teppichshampoos bzw. tensidarmen Reinigungs-produkten in der Vorshampoonierung
  • Kein nochmaliges Reinigungsprodukt in die Sprühextraktionsmaschine
  • Mehrmaliges Ausspülen mit klarem Wasser
  • Trockenzeit selten unter 20 Stunden
  • Völlig ungeeignet für wasserempfindliche

Bodenkonstruktionen

 

Thermoelektrisches Reinigungsverfahren TEP-TOP-Clean®

Gründliches Vorsaugen mit kontrarotierender Bürstenwalz-maschine.

Nach erfolgter Vordetachur wird ein umweltschonendes Enzym gleichmäßig auf den Teppichboden aufgetragen. Die Statik des Teppichbodens wird vorübergehend aufgehoben und die Schmutzteilchen können so einfach, tief und rückstandsfrei entfernt werden.

Durch den eigentlichen Reinigungsvorgang mit der patentierten TEP – TOP – Clean® Technik wird der Schmutz wie mit einem Magneten aus dem Teppichboden gelöst und von einem speziellen Reinigungskissen aufgenommen. Das Kissen bindet den Schmutz und gibt ihn erst bei der Wäsche wieder ab. Abschließend wird der Teppichboden mit einem Bürstenstaubsauger abgesaugt, um den Flor zu parallelisieren.

Dieses System ist TÜV/TFI zertifiziert und ideal für die richtige Pflege von Anfang an.

 

Designplanken / Vinylboden

TFD Deutschland GmbH

 

Vorbeugende Maßnahmen

Ein großer Teil des üblichen Schmutzeintrages kann vermieden werden, indem ausreichend dimensionierte Schmutzschleusen vor den Eingängen und Sauberlaufzonen in den Eingangsbereichen angelegt und in die laufende Reinigung einbezogen werden. Stühle mit defekten oder fehlenden Stuhlgleitern, sowie ungeeigneten Stuhlrollen zerstören sowohl den Oberflächenschutz als auch den Fußbodenbelag und sind daher zu vermeiden. Der Einsatz geeigneter Stuhl-/Möbelgleiter, sowie Stuhl-/Möbelrollen ist dringend zu empfehlen.

 

Bauschlussreinigung

Der neu verlegte Bodenbelag muss vor der Benutzung einer Bauschlussreinigung unterzogen werden, um verlege- und baubedingte Rückstände und Verschmutzungen zu entfernen.

Hierzu einen PU-Reiniger verdünnt mit Wasser laut Herstellerangaben einsetzen. Bei geringen Bauver-schmutzungen die Konzentration dem Verschmutzungsgrad entsprechend verringern. Den Boden mit gut ausgepressten Wischbezügen im 2-stufigen Wischverfahren reinigen. Abschließend mit klarem Wasser nachwischen. Pfützenbildung generell vermeiden.

PVC Design-Fertigfußboden mit PU-Oberflächen-vergütung im Wohnbereich (TFD)

 

Unterhaltsreinigung

Beseitigung von Staub

Die Entfernung von lose aufliegendem Staub und Schmutz erfolgt durch Feuchtwischen mit nebelfeuchtem Wischbezug.

 

Manuelle Reinigung

Zur Beseitigung haftender Verschmutzungen einen PU-Reiniger laut Herstellerangaben verdünnen und den Boden je nach Schmutzanfall im 1- oder 2-stufigen Wischverfahren mit einem geeignetem, gut ausgepresstem Wischmopp reinigen.

 

Entfernung von Flecken und Gummiabsatzstrichen

Hartnäckige Flecken und Gummiabsatzstriche lassen sich punktuell mit unverdünntem PU-Reiniger in Verbindung mit einem Tuch oder kratzfreiem Pad entfernen. Im Anschluss mit klarem Wasser nachwischen. Flecken möglichst umgehend entfernen, da sich bestimmte Fleckenarten bei der Alterung im Belag festsetzen und dann nur schwierig oder unvollständig beseitigt werden können.

 

Grundreinigung

Zur Entfernung besonders hartnäckiger Verschmutzungen und Rückstände und um den Boden bei Sichtbarwerden von Verschleißerscheinungen für eine Behandlung mit einem Pflegeprodukt vorzubereiten, wird eine Grundreinigung des Bodenbelages erforderlich.

Hierzu PU-Reiniger laut Herstellerangaben auf den Boden aufsprühen und je nach Hartnäckigkeit der zu beseitigenden Rückstände bis zu 5 Minuten einwirken lassen. Pfützenbildung vermeiden. Anschließend den Belag schrubben.

Bei strukturierten Oberflächen zur Entfernung von festsitzendem Schmutz in Belagsvertiefungen mit einer Schrubb-Bürste nacharbeiten. Die Schmutzflotte mit gut ausgepressten Wischbezügen aufnehmen und den Belag unter Verwendung von klarem, wenn möglich, warmem Wasser neutralisieren, bis alle Schmutz- und Reinigungs-mittelreste vollständig beseitigt sind (das Wischwasser schäumt dann nicht mehr!) Pfützenbildung und stehende Nässe vermeiden.

 

Auffrischung des Oberflächenschutzes

Deuten sich nach längerer oder intensiver Nutzung Verschleißerscheinungen in der Belagsoberfläche an, empfiehlt sich nach Durchführung einer sorgfältigen Grundreinigung und vollständigen Trocknung (insbesondere in den Nahtbereichen), die Auffrischung des Oberflächenschutzes mit einem geeigneten Pflegemittel. Hierzu kommen je nach nutzungsbedingten Anforderungen (z.B. Strapazierfähigkeit, Beständigkeit, Rutschhemmung) wieder entfernbare Polymerdispersionen in Frage.

 

Wichtige Hinweise

Bei der klebstofffreien Verlegung im Clickverfahren ist die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit in den Naht-bereichen aneinander grenzender Belagselemente nicht mit Sicherheit auszuschließen. Daher sind Reinigungs-maßnahmen mit einem erhöhten Feuchtigkeitsaufkommen bzw. der Gefahr von Pfützenbildung und stehender Nässe grundsätzlich zu vermeiden. Die Gefahr kann verringert werden, indem die Reinigungslösung mit einem Druck-sprüher o.Ä. gleichmäßig auf den Boden aufgesprüht und geeignete Reinigungsmaschinen eingesetzt werden.

 

PVC Design-Fertigfußboden mit PU-Oberflächen-vergütung im Objektbereich

 

Unterhaltsreinigung

Beseitigung von Staub

Die Entfernung von lose aufliegendem Staub und Schmutz erfolgt durch Feuchtwischen mit nebelfeuchtem Wischbezug.

Manuelle Reinigung

Zur Beseitigung haftender Verschmutzungen einen PU- Reiniger laut Herstellerangaben mit Wasser verdünnen und den Boden je nach Schmutzanfall im 1- oder 2-stufigen Wischverfahren mit einem geeigneten, gut ausgepressten Wischmopp  reinigen.

Maschinelle Reinigung

Wenn haftende Verschmutzungen nicht im Zuge einer manuellen Reinigung beseitigt werden können, empfiehlt sich eine maschinelle Reinigung. Den PU-Reiniger laut Herstellerangaben und dem Verschmutzungsgrad entsprechend mit Wasser verdünnen. Den Belag unter Verwendung einer Einscheibenmaschine und geeignetem Pad reinigen. Dieses Verfahren eignet sich auch zur turnusmäßigen Zwischenreinigung.

 

Entfernung von Flecken und Gummiabsatzstrichen

Hartnäckige Flecken und Gummiabsatzstriche lassen sich punktuell mit unverdünntem PU-Reiniger  in Verbindung mit

einem Tuch oder kratzfreiem weißen Pad entfernen. Im Anschluss mit klarem Wasser nachwischen. Flecken möglichst umgehend entfernen, da sich bestimmte Fleckenarten bei der Alterung im Belag festsetzen und dann nur schwierig oder unvollständig beseitigt werden können.

 

Grundreinigung

Zur Entfernung besonders hartnäckiger Verschmutzungen und Rückstände und um den Boden bei Sichtbarwerden von Verschleißerscheinungen für eine Versiegelung vorzu-bereiten wird eine Grundreinigung des Bodenbelages erforderlich.

Hierzu Grundreiniger in einer Verdünnung laut Herstellerangaben gleichmäßig auf den Boden aufsprühen und je nach Hartnäckigkeit der zu beseitigenden Rückstände bis 10 Minuten einwirken lassen. Pfützenbildung zwingend vermeiden. Anschließend den Belag mit einer Einscheibenmaschine und geeignetem Pad schrubben. Bei strukturierten Oberflächen zur Entfernung von festsitzendem Schmutz in Belagsvertiefungen mit einer Schrubb-Bürste nacharbeiten. Die Schmutzflotte mit gut ausgepressten Wischbezügen aufnehmen und den Belag unter Verwendung von klarem, wenn möglich, warmem Wasser neutralisieren, bis alle Schmutz- und Reinigungs-mittelreste vollständig beseitigt sind (das Wischwasser schäumt dann nicht mehr!). Pfützenbildung und stehende Nässe vermeiden.

Hinweis:

Soll der Belag im Anschluss nicht mit einem PU-Siegel beschichtet werden, ein weicheres Pad oder eine Schrubb-Bürste einsetzen.

 

Proaktiver Langzeitschutz / Sanierung

Um in stärker beanspruchten Objektbereichen eine der Nutzung entsprechende Strapazierfähigkeit und Schutz-wirkung zu erreichen, die Verringerung der Schmutzhaftung und die Erleichterung der laufenden Reinigung zu erzielen, empfiehlt sich der proaktive Langzeitschutz der Vergütung bzw. die rechtzeitige Sanierung von Beschädigungen.

 

Proaktiver Langzeitschutz

Nach längerer Zeit der Nutzung und Sichtbarwerden erster Verschleißerscheinungen sollte die werkseitige Vergütung mit einem Siegel aufgefrischt werden. Zum Erreichen einer Strapazierfähigkeit für stärker beanspruchte Objekt-bereiche, kann der Belag direkt nach Verlegung beschichtet werden. Hierzu das mit dem zugehörigen Vernetzer aktivierte Siegel nach der sorgfältigen Entfernung von Schmutz und anderen Rückständen (s. Grundreinigung) mit einer Lackrolle entsprechend Gebrauchsanleitung gleichmäßig auf den vollkommen trockenen Boden auftragen. 24 Stunden nach dem Trocknen der Siegelschicht kann der Belag vorsichtig benutzt werden. Die Endbeständigkeit des Siegels wird nach ca. sieben Tagen erreicht.

 

Sanierung

Bei deutlichen Verschleißerscheinungen der werkseitigen PUR-Vergütung das Siegel entsprechend Gebrauchs-anleitung zweifach auftragen. Zwischen den Aufträgen die Trocknung und Trittfestigkeit des vorangegangen Filmes (mind. 2 Stunden) abwarten, beide Aufträge jedoch am selben Tag aufbringen.

Hinweis

Vor dem Auftrag von eines Siegels die Belagsoberfläche mit der Einscheibenmaschine und einem Sanierungspad mattieren, um eine optimale Haftung der nachfolgenden Siegelschicht und einen bestmöglichen optischen Angleich in Übergangsbereichen sicherzustellen. Um die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit in den Nahtbereichen aneinander grenzender Belagselemente zu minimieren, kann der Belag auch nach Neuverlegung mit einem Siegel beschichtet werden. Eine vorherige Grundreinigung ist erforderlich. Fragen Sie hierzu vorab unsere anwendungstechnische Beratung.

 

Wichtige Hinweise

Bei der klebstofffreien Verlegung im Clickverfahren ist die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit in den Naht-bereichen aneinander grenzender Belagselemente nicht mit Sicherheit auszuschließen. Daher sind Reinigungs-maßnahmen mit einem erhöhten Feuchtigkeitsaufkommen bzw. der Gefahr von Pfützenbildung und stehender Nässe zu vermeiden. Die Gefahr kann verringert werden, indem die Reinigungslösung mit einem Drucksprüher o.Ä. gleichmäßig auf den Boden aufgesprüht und geeignete Reinigungs-maschinen eingesetzt werden.

MDF Magnetbodensystem mit PU-Oberflächen-vergütung im Objektbereich

 

Unterhaltsreinigung

Beseitigung von Staub

Die Entfernung von lose aufliegendem Staub und Schmutz erfolgt durch Feuchtwischen mit nebelfeuchtem Wischbezug.

Manuelle Reinigung

Zur Beseitigung haftender Verschmutzungen einen PU-Reiniger laut Herstellerangaben mit Wasser verdünnen und den Boden je nach Schmutzanfall im 1- oder 2-stufigen Wischverfahren mit einem geeigneten, gut ausgepressten Wischmopp  reinigen.

Maschinelle Reinigung

Wenn haftende Verschmutzungen nicht im Zuge einer manuellen Reinigung beseitigt werden können, empfiehlt sich eine maschinelle Reinigung. Den PU-Reiniger laut Herstellerangaben und dem Verschmutzungsgrad entsprechend mit Wasser verdünnen. Den Belag unter Verwendung einer Einscheibenmaschine und geeignetem Pad reinigen. Dieses Verfahren eignet sich auch zur turnusmäßigen Zwischenreinigung.

 

Entfernung von Flecken und Gummiabsatzstrichen

Hartnäckige Flecken und Gummiabsatzstriche lassen sich punktuell mit unverdünntem PU-Reiniger in Verbindung mit

einem Tuch oder kratzfreiem weißen Pad entfernen. Im Anschluss mit klarem Wasser nachwischen. Flecken möglichst umgehend entfernen, da sich bestimmte Fleckenarten bei der Alterung im Belag festsetzen und dann nur schwierig oder unvollständig beseitigt werden können.

 

Grundreinigung

Zur Entfernung besonders hartnäckiger Verschmutzungen und Rückstände und um den Boden bei Sichtbarwerden von Verschleißerscheinungen für eine Versiegelung vorzu-bereiten wird eine Grundreinigung des Bodenbelages erforderlich.

Hierzu Grundreiniger in einer Verdünnung laut Herstellerangaben gleichmäßig auf den Boden aufsprühen und je nach Hartnäckigkeit der zu beseitigenden Rückstände bis 10 Minuten einwirken lassen. Pfützenbildung zwingend vermeiden. Anschließend den Belag mit einer Einscheiben-maschine und geeignetem Pad schrubben. Bei strukturierten Oberflächen zur Entfernung von festsitzendem Schmutz in Belagsvertiefungen mit einer Schrubb-Bürste nacharbeiten. Die Schmutzflotte mit gut ausgepressten Wischbezügen aufnehmen und den Belag unter Verwendung von klarem, wenn möglich, warmem Wasser neutralisieren, bis alle Schmutz- und Reinigungsmittelreste vollständig beseitigt sind (das Wischwasser schäumt dann nicht mehr!). Pfützenbildung und stehende Nässe vermeiden.

Hinweis

Soll der Belag im Anschluss nicht mit einem PU-Siegel beschichtet werden, ein weicheres Pad oder eine Schrubb-Bürste einsetzen.

 

 

Proaktiver Langzeitschutz / Sanierung

Um in stärker beanspruchten Objektbereichen eine der Nutzung entsprechende Strapazierfähigkeit und Schutz-wirkung zu erreichen, die Verringerung der Schmutzhaftung und die Erleichterung der laufenden Reinigung zu erzielen, empfiehlt sich der proaktive Langzeitschutz der Vergütung bzw. die rechtzeitige Sanierung von Beschädigungen.

 

Proaktiver Langzeitschutz

Nach längerer Zeit der Nutzung und Sichtbarwerden erster Verschleißerscheinungen sollte die werkseitige Vergütung mit einem PU-Siegel aufgefrischt werden. Zum Erreichen einer Strapazierfähigkeit für stärker beanspruchte Objektbereiche kann der Belag direkt nach Verlegung beschichtet werden. Hierzu das mit dem zugehörigen Vernetzer aktivierten Siegel nach der sorgfältigen Entfernung von Schmutz und anderen Rückständen mit einer Lackrolle entsprechend Gebrauchsanleitung gleichmäßig auf den vollkommen trockenen Boden auftragen. 24 Stunden nach dem Trocknen der Siegelschicht kann der Belag vorsichtig benutzt werden. Die Endbeständigkeit des Siegels wird nach ca. sieben Tagen erreicht.

 

Sanierung: Bei deutlichen Verschleißerscheinungen der werkseitigen PUR-Vergütung das Siegel entsprechend Gebrauchsanleitung zweifach auftragen. Zwischen den Aufträgen die Trocknung und Trittfestigkeit des vorangegangenen Filmes (mind. 2 Stunden) abwarten, beide Aufträge jedoch am selben Tag aufbringen.

Hinweis:

Vor dem Auftrag des Siegels  die Belagsoberfläche mit der Einscheibenmaschine und einem Sanierungspad mattieren, um eine optimale Haftung der nachfolgenden Siegelschicht und einen bestmöglichen optischen Angleich in Übergangsbereichen sicherzustellen. Um die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit in den Nahtbereichen aneinander grenzender Belagselemente zu minimieren, kann der Belag auch nach Neuverlegung mit einem Siegel beschichtet werden. Eine vorherige Grundreinigung ist erforderlich. Fragen Sie hierzu vorab unsere anwendungstechnische Beratung.

 

Wichtige Hinweise

Bei der klebstofffreien, magnetischen Verlegung auf Magnetfolie ist die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit in den Nahtbereichen aneinander grenzender Belags-elemente nicht mit Sicherheit auszuschließen. Daher sind Reinigungsmaßnahmen mit einem erhöhten Feuchtigkeits-aufkommen bzw. der Gefahr von Pfützenbildung und stehender Nässe zu vermeiden. Die Gefahr kann verringert werden, indem die Reinigungslösung mit einem Druck-sprüher o.Ä. gleichmäßig auf den Boden aufgesprüht und geeignete Reinigungsmaschinen eingesetzt werden. Außerdem muss vor Versiegelung die ausreichende Trocknung im Untergrund kontrolliert werden indem an verschiedenen Stellen die Belagselemente hochgenommen werden.

Ist objektspezifisch mit einer starken Nassbelastung oder bei der Unterhalts-/Grundreinigung mit einem hohen Feuchtigkeitsaufkommen zu rechnen, muss der Belag nach Verlegung unbedingt versiegelt (siehe „Proaktiver Langzeitschutz“) werden. Damit wird ein Eindringen von Feuchtigkeit in den Untergrund grundsätzlich vermieden.

Wineo Designböden

 

Vorbeugende Maßnahmen

Ausreichend dimensionierte textile Sauberlaufzonen von mindestens 4 bis 6 laufenden Metern, können den Schmutzeintrag im Objekt reduzieren und somit den Nutzwert des Belages und die Reinigungskosten erheblich beeinflussen. Wineo Designböden sollten in regelmäßigen Abständen gereinigt werden, wobei sich Art und Aufwand der Reinigung nach Einsatzbereich und Frequentierung richten. Baubegleitende Reinigung und Schutzmaßnahmen: Während der Bauphase sind Staub, Sand und sonstige lose Verschmutzungen durch Kehren oder Saugen zu entfernen. Bei nachfolgenden Innenausbaumaßnahmen ist die verlegte Fläche durch eine geeignete Abdeckung zu schützen.

 

Bauschlussreinigung

Nach dem Entfernen von lose aufliegenden Verun-reinigungen wird anhaftender Schmutz durch Wischen mit einem Reiniger für PU beschichtete Bodenbeläge empfohlen. Anschließend muss mit klarem Wasser nachgewischt werden. Wenn der Bodenbelag mit Hilfe einer Reinigungsmaschine gesäubert wird, empfehlen wir rote Pads zu nutzen.

 

Unterhaltsreinigung

Wineo Designböden werden bei Bedarf in täglichen oder längeren Intervallen gereinigt. Lose aufliegender Schmutz kann durch Fegen, Saugen oder Feuchtwischen beseitigt werden. Zum Feuchtwischen eignen sich Systeme mit imprägnierten Vliestüchern oder der Wischmop. Bei starker Verschmutzung mit fest anhaftenden Verunreinigungen, wird dem Wischwasser ein für PU beschichtete Beläge geeignetes Reinigungsmittel zugefügt. Anschließend wird die Schmutzflotte vollständig beseitigt und mit klarem Wasser gründlich nachgewischt. Mechanisch aufgebrachte Verschmutzungen z. B. durch Schuhabsätze werden mit einer Einscheibenmaschine mit weichem Pad entfernt.

 

Grundreinigung

Bei starker bis extremer Verschmutzung von Wineo Designböden sollte eine Grundreinigung mit maschineller Hilfe erfolgen. Der Einsatz von geeigneten Pads oder Bürsten und der Einsatz eines Wassersaugers vereinfachen die Grundreinigung enorm. Bitte wischen Sie immer mit klarem Wasser nach.

 

Einpflege / Sanierung

Die werkseitig aufgebrachte PUR Oberflächenvergütung dient dem optimalen Schutz von Wineo Designböden während der Transport- und Bauphase und reicht für den Einsatz des Belages im normal beanspruchten Wohnbereich aus. Um für höher beanspruchte Einsatzgebiete im Objektbereich eine bessere Schutzwirkung und Reinigungs-freundlichkeit zu erzielen, empfehlen wir eine Einpflege mit einem PU-Siegel. Je nach Nutzung von Wineo Designböden sollte die Fläche regelmäßig auf Verschleißerscheinungen kontrolliert werden und bei Bedarf nachversiegelt werden. Bitte beachten Sie die Herstellerangaben.

 

Fleckenentfernung

Alle fleckenbildenden und aggressiven Substanzen müssen sofort von der Fläche entfernt werden. Bei der Behandlung von Flecken mit Reinigungsmitteln oder Fleckenentfernern ist zuvor eine Materialverträglichkeitsprüfung an unauffälliger Stelle oder an einem unverklebten Belags-muster durchzuführen. Die Anleitungen der Reinigungs-mittelhersteller müssen beachtet werden.

Parkett

 

Bauschlussreinigung

Nachdem der Boden verlegt wurde, sollte der Boden vor der ersten Nutzung einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Dabei sind Staub und Schmutz, der bei der Verlegung entstanden ist, durch Kehren und Saugen zu entfernen.

 

Ausreichend dimensionierte textile Sauberlaufzonen von mindestens 4 bis 6 laufenden Metern, können den Schmutzeintrag im Objekt reduzieren, die Fugen schützen  und somit den Nutzwert des Belages und die Reinigungskosten erheblich beeinflussen. Verwenden Sie Möbelgleiter für Stühle und Tische. Verwenden Sie keine Gleiter aus Metall, da diese Flecken verursachen und den Boden verkratzen können. Auch in Schuhen können sich Schmutzpartikel befinden, welche die Oberfläche verkratzen.

Helle Holzböden sind anfälliger für Verschmutzungen und sollten daher öfter gereinigt werden.

Eine Trockenreinigung ist der beste Weg um Holzfußböden zu säubern. Saugen und fegen Sie den Boden regelmäßig. Beim Staubsaugen empfiehlt sich der Einsatz von speziellen Bürsten, damit keine Steine oder andere kleine Schmutzpartikel den Boden verkratzen können. Das Fegen mit einem Handbesen ist hierfür besser geeignet, da kleine Partikel durch die Bürsten fallen können.

Reinigen Sie Ihren Boden wöchentlich mit Wasser und einem Wischer. Beachten Sie, dass hierbei so wenig Wasser wie möglich verwendet wird. Wischen Sie nebelfeucht und vermeiden Sie unbedingt stehendes Wasser, welches in das Holz eindringen und dadurch Schäden verursachen kann. Verwenden Sie bei stärkeren Verunreinigungen im Wasser verdünnte, handelsübliche Reinigungsmittel. Bei richtiger Wassermenge sollte der Boden innerhalb einer Minute trocknen. Flecken sollten so schnell wie möglich entfernt werden. Feuchtigkeit oder Fette können in die Oberfläche gelangen und so bleibende Schäden wie Wasserschäden oder Verfärbungen verursachen.

Ammoniakhaltige und stark chemische  Reinigungsflüssig-keiten sind unbedingt zu vermeiden. Starke Fleckentferner, Scheuermittel, Dampfreinigungsgeräte und hartes Scheuern können den Oberflächenschutz verletzen und so zu Verfärbungen und Schädigungen führen. Verwenden Sie daher nur milde Reinigungsmittel, die speziell für Parkettböden entwickelt wurden. Hierbei aber das Mittel unbedingt vorher an einer nicht sichtbaren Stelle testen. Auf die Verwendung von Microfasertüchern sollten Sie ebenfalls verzichten, da hierbei Verkratzungen nicht ausgeschlossen sind (außer extra feine Tücher, welche extra für die Pflege von Holzfußböden ausgewiesen sind).

 

Auffrischung des Oberflächenschutzes

Auch wenn Sie Ihr Parkett regelmäßig reinigen und pflegen, kann eine Grundreinigung im Abstand von mehreren Jahren nicht schaden. Diese sorgt dafür, dass das Holz wieder porentief rein wird. Hierfür werden in einem ersten Schritt sämtliche Ablagerungen und Reste von Pflegemitteln, Ölen und Schutzschichten abgetragen. Das Holz darunter wird entsprechend frei gelegt. Anschließend erfolgt der Auftrag einer neuen Schutzschicht – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Damit Ihr Parkettboden nach der Grundreinigung tatsächlich wieder wie neu aussieht, empfiehlt es sich, diese Aufgabe von einem Fachmann erledigen zu lassen.