Küchenmöbel

Küchenmöbel

 

Oberflächen Allgemein

 

Die hochwertigen Oberflächen einer Küche sind grundsätzlich sehr pflegeleicht. Um den Wert und die Lebensdauer Ihrer neuen Küche über viele Jahre zu erhalten, sollten Sie diese trotzdem regelmäßig, aber vor allen Dingen richtig pflegen. Beachten Sie daher die Pflegehinweise für die entsprechenden Möbeloberflächen unter 1. Möbeloberflächen.

 

Arbeitsplatten allgemein

 

Grundsätzlich sollten Arbeitsplatten nicht als Schnittflächen benutzt werden, da Messerschnitte in jedem Material, also auch im harten Schichtstoff-Belag, Kerben hinterlassen können. Nützlich sind Schneidunterlagen aus Holz, Kunststoff, Granit oder Ähnlichem.

Porzellan- und Steingutgeschirr hat an der Unterseite einen glasierten Rand. Das Schieben über die Arbeitsplatte kann daher leicht Kratzer verursachen.

Heiße Töpfe, Pfannen oder andere heiße Gegenstände dürfen nicht auf der Arbeitsplatte abgestellt werden. Verwenden Sie daher immer einen Topfuntersatz.

Die Arbeitsplatten lassen sich mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln (keine Scheuermittel) pflegen. Je nach Veschmutzungsgrad tragen Sie diese mit wenig Wasser verdünnt auf. Benutzen Sie hierfür ein weiches Tuch. Aggressive Reinigungsmittel, wie Entkalker und Reiniger von Kaffeeautomaten, können die Arbeitsplatte beinträchtigen. Sie dürfen nicht auf die Arbeitsplatte gelangen. Sollte das dennoch geschehen sein, müssen diese umgehend mit einem feuchten Tuch wieder entfernt werden. Grundsätzlich gilt: Stehende Flüssigkeiten auf der Arbeitsplatte, insbesondere auf Leimfugen müssen sofort entfernt werden.

 

 

Scharniere, Führungsschienen, Besteckeinsätze

 

Scharniere, Führungsschienen von Schubkästen und Auszügen sind wartungsfrei.

Besteckeinsätze können zum Reinigen herausgenommen werden. Säubern Sie diese am zweckmäßigsten mit milden Reinigungsmitteln.

 

Kochmulden und Spülen

 

Kochmulden und Spülen aus Edelstahl, Kunststoff oder in emaillierter Ausführung sollten Sie mit einem feuchten Tuch unter Zusatz eines Spülmittels reinigen. Hartnäckige Wasserflecke können Sie mit handelsüblichen Reinigern oder normalem Haushaltsessig reinigen. Beachten Sie hierzu unbedingt auch die gesonderten Hinweise des Geräte- und Spülen-Herstellers.

 

Glaskeramik-Kochfelder

 

Nicht festgebrannte Verschmutzungen entfernen Sie mit einem feuchten Tuch, ohne Reinigungsmittel. Hartnäckige Verschmutzungen, Kalk- und Wasserflecken, auch metallisch glänzenden Topfabrieb beseitigen Sie mit vom Hersteller empfohlenen Spezialreinigern, wie bspw. Cerafix, Stahlfix, etc.

Festgebrannte Reste entfernen Sie am besten, im noch heißen Zustand, mit einem Kratzer mit Rasierklinge, der nur für Glaskeramik geeignet ist.

Achten Sie darauf, dass kein Zucker oder zuckerhaltige Speisen (z.B. Marmelade) in den Kochzonen anbrennen können!

Entfernen Sie diese Reste sofort mit einem feuchten Tuch!

Beachten Sie zur Pflege und Bedienung Ihrer Elektrogeräte unbedingt die gesonderten Hinweise des Geräteherstellers.

 

Hinweise zu Dampf und Hitze

 

Sorgen Sie beim Kochen für eine ausreichende Belüftung und dafür, dass entstehender Dampf nicht an den Möbelteilen kondensieren kann. Benutzen Sie grundsätzlich den Dunstabzug in der angemessenen Leistungsstufe!

Vermeiden Sie überschwappendes Wasser.

Öffnen Sie den Geschirrspüler erst ca. 20 Minuten nach Ablauf des Programms, damit der Dampf im Gerät kondensieren kann.

Betreiben Sie Kaffeemaschine, Wasserkocher oder Toaster nicht unter den Wandschränken. Der austretende Dampf sowie die Temperatur können auf Dauer die Möbel schädigen.

Stellen Sie keine heißen Töpfe oder andere heiße Gegenstände ohne schützende Unterlage auf die Arbeitsplatten oder andere Möbelteile.

Überprüfen Sie ab und zu die Oberflächentemperatur an der Seitenkante der Backofentür. Solange Sie die Kante noch mit der Fingerkuppe berühren können, ist die Wärmeabgabe in Ordnung. Wenn nicht, muss die Dichtigkeit der Tür durch den Kundendienst des Geräteherstellers geprüft werden.

Backofen- oder Geschirrspülertür dürfen zu Lüftungs-zwecken nicht schräg gestellt geöffnet bleiben, da die ausströmende Wärme und Feuchtigkeit zu Hitzeschäden und Quellungen an den angrenzenden Möbelteilen führen kann.

Beachten Sie insbesondere auch die gesonderten Hinweise der Hersteller von Elektrogeräten und Einbauteilen.

 

Belastungsvorgabe

 

Alle Schränke sind nach dem neuesten Stand der Technik konstruiert. Sie erfüllen alle einschlägigen Normen, so z.B. DIN 68930. Alle Möbel sind mit dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit ausgezeichnet.

Alle hier aufgeführten maximalen Belastungen sind statisch definiert, d.h.: Diese Belastungen sind Folge eines „vorsichtigen und angemessenen Ablegens“ von Gegenständen, nicht „Fallen lassen“, „Werfen“ oder Ähnliches.

Die Belastung muss gleichmäßig auf die Flächen verteilt erfolgen. Punktuelle Krafteinwirkungen müssen wesentlich geringer sein.

Grundsätzlich wird ein bestimmungsgemäßer Gebrauch unterstellt.

Alle Böden, einschließlich der Einlegeböden, können mit einem Gewicht von bis zu 50kg/qm belastet werden.