Textilien

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Bettwaren und Matratzen

 

Allgemeine Hinweise

Kontrollieren & Sortieren
Nach dem Auspacken neuer Ware empfehlen wir eine gute Belüftung, um den Kleberdämpfen entgegenzuwirken.
Bitte kontrollieren Sie vor dem ersten Gebrauch die neuen Wäschestücke und waschen sie anschließend bei normaler Temperatur lt. Pflegeetikett durch. So erhöhen Sie die Lebensdauer Ihrer neuen Wäsche, unterbinden einen zu hohen Wareneinsprung und reduzieren die Fleckempfindlichkeit neuer Ware. Deshalb, aber auch aus Umweltschutz- und Verträglichkeitsgründen, liefern wir unsere Wäschestücke ungemangelt aus. Sortieren Sie bitte immer Weiß- und Buntwäsche und waschen sie separat. Beachten Sie bitte unbedingt die vorgegebenen Pflegesymbole. Die in den Waschsymbolen angegebenen Gradzahlen sind Höchsttemperaturen, die nicht überschritten werden dürfen.

Beladung der Waschmaschine und des Trockners
Um ein einwandfreies Waschergebnis zu erzielen, ist es wichtig, dass Sie die Trommel nicht überladen wird. Die Wäsche muss in der Trommel locker fallen können. Bei einer Überladung kommt es zu erhöhter Knitterbildung, Vergrauung und vorzeitigem Verschleiß, insbesondere an den Saumkanten. Bitte beachten Sie dabei die Angaben Ihres Maschinenherstellers. Die Wäschestücke sollten nicht über längere Zeit in der Waschmaschine und im Trockner liegen. Bitte keine Wäschestücke waschen, wenn Sie einen Web- oder Verarbeitungsfehler feststellen. Setzen Sie sich stattdessen mit uns in Verbindung, wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!

Vorbehandlung von Flecken
Geben Sie auf den angefeuchteten Fleck oder die Schmutzstelle etwas flüssige Gallseife und lassen sie diese ca. zehn Minuten einwirken. Waschen Sie die so vorbehandelte Wäsche anschließend bei der empfohlenen Waschtemperatur und unter Zugabe von Waschmittel und Fleckensalz.

Buntwäsche
Bei farbiger Wäsche ist es von Vorteil immer Waschmittel ohne optische Aufheller zu verwenden. Diese sind in allen Vollwaschmitteln, aber auch in vielen Buntwaschmitteln enthalten. Optische Aufheller halten weiße Wäsche blütenweiß, während sie bei bunter Wäsche irreparable Farbüberlagerungen verursachen.

Bett- und Tischwäsche

Neue Wäsche sollte immer vor Gebrauch bei niedrigen Temperaturen durchgewaschen werden. Sie bewahren so die Geschmeidigkeit des Gewebes. Weiße und bunte Wäsche ist grundsätzlich getrennt zu behandeln. Bitte lassen Sie nasse Stücke nicht übereinander liegen. Die Hinweise auf den Pflegeetiketten sollten Sie unbedingt einhalten. Besonders wichtig ist die Temperatur-Vorgabe. Waschmitteldosierung und Beladungsvolumen haben erheblichen Einfluss auf die Optik und Lebensdauer Ihrer Wäsche. Bitte beachten Sie hier genau die jeweilige Herstellerempfehlung.

Richtiges Mangeln bringt Ihre Wäsche in Form. Beachten Sie neben ausreichender Restfeuchte auch die Mangelrichtung. Sie ist entscheidend für die Maßhaltigkeit der Teile.

Mangeln Sie dabei bevorzugt in Längsrichtung – in regelmäßigen Abständen jedoch auch in Querrichtung.

Waschen Sie verschmutzte Wäsche immer sofort, da sich eingetrocknete Flecken wesentlich schwerer entfernen lassen.

Bettwaren

Stellen Sie vor dem Waschen bzw. Trocknen von Kopfkissen oder Bettdecken sicher, dass die Trommel ein Fassungsvermögen von mindestens 10 kg hat. Wichtig: Bitte geben Sie Bettwaren nach dem Waschen unbedingt in den Trockner!

Zwei Tennisbälle in der Trommel, sorgen für ein gutes Aufschütteln der Ware. Bitte wählen Sie eine niedrige Trockentemperatur.

Mit Daunen und Federn gefüllte Betten sollten Sie jeden Morgen aufschütteln und am offenen Fenster lüften. Schützen Sie die Betten dabei vor direkter Sonne.

Wichtig: Nicht absaugen oder klopfen!

Federbetten und -kissen können Sie problemlos in der Waschmaschine bis 40°C waschen. Bettwaren aus Synthetik sind bis 60°C oder 95°C waschbar. Bitte beachten Sie hierbei die angegebenen Pflegesymbole!

Unser Tipp: Geben Sie Ihre Bettwaren in eine gewerbliche Wäscherei.

Frottierwaren

Bitte beachten Sie: Produktionsbedingt weist Frottiergewebe Schrumpfwerte bis zu 15% auf. Deshalb empfehlen wir Ihnen Neuware unbedingt vor Gebrauch bei niedrigen Temperaturen im Schonwaschgang zu waschen und zu trocknen.

Niemals die Waschmaschine oder den Trockner überladen – das führt zu vorzeitigem Abrieb an den Kanten und gezogenen Fäden im Flor.

Im Trockner kann sich das Gewebe nicht richtig entfalten – was einen harten, brettigen Charakter zur Folge hat. Gehen Sie mit Weichspülern bitte äußerst sparsam um. Eine zu hohe Dosierung führt zum Verlust der Saugfähigkeit.

Beschichtete und fleckabweisende Tischwäsche

Bei beschichteter und fleckabweisender Tischwäsche können Sie Flüssigkeiten einfach abtupfen. Feste Flecksubstanzen mit einem feuchten Tuch abnehmen – nicht verreiben! Bei großflächiger Verschmutzung ist eine Wäsche ohne Weichspüler empfehlenswert. Um evtl. Stockflecken zu vermeiden, die Ware nicht über Nacht im Freien liegen lassen und nicht feucht zusammenlegen. Bei zu langer intensiver Sonneneinstrahlung kann die Farbe, trotz hoher Lichtechtheit, verblassen.

Matratzen

Matratzen sollten regelmäßig gelüftet werden, ohne sie dabei direktem Sonnenlicht auszusetzen. Zur regelmäßigen Pflege der Matratze genügt es, diese mit einer weichen Bürste abzubürsten. Sollte Ihre Matratze mit einem abnehmbaren Bezug ausgerüstet sein, beachten Sie bitte unbedingt die eingenähten Pflegeetiketten. Zur Fleckentfernung stellen Sie die Matratze auf die Seite und behandeln den Fleck mit Wasser und etwas Feinwaschmittel. Anschließend mit kaltem Wasser und einem Schuss Desinfektionsmittel nachwaschen. Blutflecken mit etwas Salzwasser abreiben und gründlich nachspülen, ohne die Matratze zu durchfeuchten.

Aus hygienischen Gründen empfehlen wir die Matratze mit einem abziehbaren und waschbaren Matratzen-hygienebezug vor Verschmutzungen aller Art zu schützen.

Die Lebensdauer Ihrer Matratzen wird deutlich verlängert, wenn Sie diese regelmäßig über Kopf Drehen und Wenden:

Schritt 1: Stellen Sie sich vor das Kopf- oder Fußteil der Matratze. Drehen Sie die Matratze im Liegen horizontal um 180°, so dass das ehemalige Kopfteil nun am Fuß zu liegen kommt und umgekehrt.

Schritt 2: Stellen Sie sich seitlich an die lange Seite der Matratze. Heben Sie die Matratze an und wenden Sie diese um die Längsachse. Die ehemalige Oberseite der Matratze befindet sich nun unten, die ehemalige Unterseite zeigt nun nach oben.

Ihre Matratze dankt Ihnen das regelmäßige Wenden mit einer langen Lebensdauer und optimalem Schlafkomfort.

Gardinen

Gardinen und Dekostoffe haben die Neigung, in der Reinigung oder beim Waschen und Trocken einzulaufen, d.h. zu schrumpfen. Qualitäten aus Baumwolle unterliegen bei einer Nassbehandlung einem höheren Einsprung gegenüber Geweben aus synthetischen Garnen. Diese Eigenschaft ist faserbedingt, Schrumpfungen in diesem Bereich berechtigen nicht zur Reklamation.

Achtung: Bei Dekorationen mit Applikationen und Besätzen verändern sich die Pflegeanleitungen der Stoffe.

Nachstehend einige wichtige Hinweise, die dazu beitragen sollen, dass Ihnen Ihre Gardinen lange Freude bereiten:

Gardinen erst unmittelbar vor der Wäsche abnehmen (nicht Knubbeln) und gleich nach dem Waschen noch gut feucht wieder ans Fenster hängen, sofort in Falten ordnen, damit keine Knickfalten entstehen. Voll-, Fein- oder Spezialwaschmittel verwenden. Bei bedruckten Stoffen nur Waschmittel ohne optischen Aufheller verwenden. So bleibt die Polyester-Gardine knitterfrei. Gardinen trocknen schnell und ziehen sich beim Hängen glatt. Haben sich dennoch Knitter gebildet, z.B. durch Anschleudern, hilft leichtes zügiges Bügeln der feuchten Gardine – Bügeleisen mit Regelstellung.

Gardinen in der Maschine
Die Waschmaschine sollte nicht zu voll gefüllt werden, es empfiehlt sich höchsten 12m² Store für einen Waschgang. Die Gardinenröllchen, besonders aus Metall, Stecknadeln usw. sollten vor der Maschinenwäsche entfernt bzw. eingebunden werden. In einer Lauge aus einem Voll- oder Spezialwaschmittel werden die Gardinen bis höchsten 30°C (besser ist Kaltwäsche) gewaschen, aber nicht geschleudert. Die Gardinen kurz abtropfen lassen und gleich wieder aufhängen und ordnen.

Gardinenwäsche mit der Hand
Die Gardinen in der Badewanne zuerst kalt ausspülen. Anschließend in reichlich Lauge aus einem Voll- oder Spezialwaschmittel bis höchsten 30°C die Gardine tüchtig hin- und herschwenken und leicht durchdrücken. Auf keinen Fall reiben, zerren oder wringen! Nach mehrfachem Klarspülen und kurzem Abtropfen gleich wieder aufhängen und ordnen. Druckartikel mit Feinwaschmittellauge waschen.

Wir empfehlen immer im Wäschesack- oder Netz zu waschen, um mechanische Beschädigungen zu vermeiden.

Nur die Beachtung dieser Pflegehinweise sichert Ihnen nach der Wäsche den einwandfreien Ausfall der Gardinen.

Pflegeleicht heißt nicht bügelfrei:

Durch leichtes Überbügeln wird der elegante feinfädige Fall der Gardinen nach der Wäsche wieder hergestellt.

 

Polstermöbel / Möbelbezugsstoffe

Flachgewebe:
Als Flachgewebe bezeichnet man Gewebe, bei denen sich zwei Fadengruppen rechtwinklig überkreuzen. Besonders hervorzuheben ist bei diesem Stoff, bedingt durch die Herstellungsart, die Optik sowie der angenehme Griff. In seiner warentypischen Eigenschaft und in seinem Gebrauchsverhalten ist Flachgewebe mit Bekleidungsstoff zu vergleichen. Als normal/warentypisch bezeichnet man bei diesem Bezug die sogenannte Pillingbildung (Knötchen-bildung)

Microfaser:
Dieses Bezugsmaterial besteht aus einem Verbund microskopisch feiner Fasern, in wirrer Faserordnung aufgebaut. Aus dieser rein synthetischen Faser können verschiedene Arten von Microfaserstoffen hergestellt werden. Besonders hervorzuheben ist bei diesem Stoff der angenehme Griff und die Optik. Bedingt durch die verwendeten Fasern wird dieser Stoff auch als pflegeleicht und lichtecht bezeichnet. Auch bei den gewebten oder gewirkten Microfaserstoffen kann sich bei Gebrauch eine Pillingbildung einstellen. Weiterhin ist hier im Gebrauch mit einer Patina-Bildung – vergleichbar mit der bei Nubukleder – zu rechnen. Diese beeinträchtigt jedoch nicht die Haltbarkeit und Gebrauchstüchtigkeit des Stoffes, sondern ist als eine warentypische Eigenschaft dieses Bezugsmaterials anzusehen.

Velours:
Besonders hervorzuheben ist bei diesem Stoff der angenehme Griff, die Optik und die Strapazierfähigkeit. Als warentypisch und somit normale Eigenschaften sind bei diesem Stoff, wie auch bei Samtstoffen aus der Bekleidung, folgende Punkte zu bezeichnen: Changieren (hier entsteht der Eindruck, dass der Stoff Farbunterschiede aufweist) und Gebrauchslüster (durch den Einfluss von Druck, Körperwärme, Körper- und Luftfeuchtigkeit kann unter Umständen eine sichtbare Florlagenveränderung entstehen. Diese erwecken je nach Lichteinfall, besonders bei Veloursmöbelbezugsstoffen oder Flachgeweben aus Chenille, den Eindruck von Flecken). Diese Eigenschaften sind keine Qualitätsminderung, sie lassen sich erfahrungsgemäß auch durch Pflegemaßnahmen nicht immer beseitigen.

Kunstleder:
Kunstlederbezüge zeichnen sich aus durch eine naturgetreue Optik, einen softigen Touch, sind atmungsaktiv, strapazierfähig, abriebfest und leicht zu reinigen (z.B. Marea, Prestige).

Reinigung von Kunstleder
Zur Pflege einfach das Material regelmäßig mit warmem Wasser und einem feuchten Tuch abwischen. Besonders empfehlenswert ist hierbei die Verwendung eines handelsüblichen Microfasertuches. Zur Beseitigung von Verschmutzungen und Flecken zusätzlich Feinwaschmittel ins warme Wasser geben. Flecken sollten möglichst umgehend entfernt werden, um bleibende Rückstände zu vermeiden. Bei der Reinigung keine lösungsmittelhaltigen oder scheuernden Mittel einsetzen. Außerdem dürfen keine fett- und ölhaltigen Pflegemittel eingesetzt werden. Eine regelmäßige und sachgemäße Pflege wird Ihnen eine lang andauernde Freude an Ihrem hochwertigen Polstermöbel bescheren.

Pflege und Reinigung der zuvor beschriebenen Stoffarten
Wie alle Materialien des täglichen Gebrauchs benötigen auch Möbelbezugsstoffe eine regelmäßige Pflege, da sie ebenfalls der ständigen Staub- und Kontaktverschmutzung ausgesetzt sind. Allgemein sollte man die Verschmutzungen nicht zu intensiv werden lassen, um die Reinigungs-maßnahmen nicht zu erschweren und das Einziehen der Verschmutzungen in den Bezugsstoff zu verhindern. Die richtige Reinigung und Pflege erhält den Gebrauchswert Ihrer Polstermöbel. Man unterscheidet zwischen einer Unterhaltspflege und einer Reinigung.

Unterhaltspflege (zutreffend auf alle Bezugsarten)
Sie ist gleichzusetzen mit der täglichen Körperpflege des Menschen. D.h. hierbei werden Verschmutzungen, die im täglichen Gebrauch entstehen (Hausstaub, Kontakt-verschmutzung, etc.), beseitigt und zwar durch regelmäßiges Absaugen mit einer Polsterdüse (geringe Saugstärke) und anschließendem Abbürsten mit einer weichen Bürste in Strichrichtung. Außerdem sollte der Bezugsstoff von Zeit zu Zeit mit einem feuchten, nicht zu nassen, Leder abgerieben werden, da gerade in zentralbeheizten Räumen die Luftfeuchtigkeit oft zu gering ist. Die Feuchtigkeit hält die Fasern elastisch und wirkt sich somit positiv auf die Langlebigkeit des Stoffes aus.

Reinigung
Diese ist nur erforderlich bei außergewöhnlichen Verschmutzungen, z.B. nach kleinen “Unfällen”, die im Haushalt geschehen können (verschüttete Getränke, Speisen, Blut, etc.).

Fleckenentfernung
Fleckenentfernung sollte grundsätzlich die Arbeit des Polsterreinigers sein. Wollen Sie es dennoch selbst versuchen, sollten Sie Folgendes beachten:

Grobe Teile, z.B. Speisereste, sollten mit einem Löffel oder einem Messerrücken entfernt werden. Eingetrocknete Flecken auf keinen Fall mit einem Fingernagel abkratzen, da die Gefahr besteht, dass die Fasern des Stoffes beschädigt werden. Flüssigkeiten werden mit einem saugfähigen Tuch entfernt, dürfen jedoch nur abgetupft und nicht abgerieben werden. Anschließend sollte zunächst eine Reinigung mit lauwarmem Wasser (30° C) und pH-neutralem Shampoo oder Feinwaschmittel versucht werden. Auf keinen Fall mit Haushaltsreinigern arbeiten, da diese säurehaltig sind und die Fasern des Stoffes angreifen. Wichtig ist dabei, dass immer vom Rand zur Mitte hin gearbeitet wird, um den Fleck nicht zu vergrößern und um zu vermeiden, dass sich Ränder bilden.

Wollen Sie ein Reinigungsmittel verwenden, so bearbeiten Sie nie direkt die befleckte Stelle. Prüfen Sie erst an einer verdeckten Stelle des Polsterbezuges die Farbechtheit mit einem weißen, weichen, mit Reinigungs- bzw. Fleckenentfernungsmittel getränktem, sauberen Tuch.

Sind besondere Reinigungsanleitungen vorgegeben (z.B. bei mit Fleckschutz ausgerüsteten Stoffen), sind diese in jedem Fall maßgebend für die Reinigung. Die Reinigung ist generell leicht und ohne viel Druck durchzuführen.

Nach der Fleckentfernung soll immer die ganze Fläche – von Naht zu Naht – feucht abgerieben werden, um die Bildung von Rändern zu vermeiden. Anschließend mit einem trockenen Tuch das aufgetragene Reinigungsmittel abnehmen und zuletzt den Flor aufbürsten. Bevor das gereinigte Möbelstück wieder benutzt werden kann, muss es vollkommen trocken sein. Nach dem Trocknen kann der Flor mit einem Staubsauger abgesaugt und einer weichen Bürste nochmals aufgebürstet werden.